Die Landschaft - Der Naturpark Südheide

Im Örtzetal

Landschaft
Die Landschaftsformen der Südheide wurden durch die Eiszeiten geprägt: wellige Erhebungen wechseln mit ebenen Flächen und Flusstälern ab. Hier in der Lüneburger Heide befinden sich die größten zusammenhängenden Waldgebiete Norddeutschlands.

Die Böden sind größtenteils sandig, die Bodenqualität für die Landwirtschaft gering. Daher ist auch die Umgebung von Hermannsburg von Alters her nur dünn besiedelt. Die Heideflächen, die heute einen vergleichsweise geringen Teil der Landschaft ausmachen, sind Zeugen einer alten Kulturlandschaft.

Eine charakteristische Tier- und Pflanzenwelt hat sich hier mit z.T. seltenen Arten angesiedelt. Um sie zu erhalten, wurden sie unter Naturschutz gestellt. Für die regelmäßige Beweidung der Heideflächen sorgen die Heidschnuckenherden, ohne die diese Flächen wieder mit Wald bewachsen würden. Größere Heideflächen in der Umgebung von Hermannsburg sind die Misselhorner Heide, das Tiefental, der Wietzer Berg zwischen Hermannsburg und Müden / Örtze sowie die Heideflächen bei Oberohe und Schmarbeck mit dem Wachholderwald.

Die Heidschnucken übernehmen einen wichtigen Teil der Landschaftspflege
Ein Relief aus der Eiszeit: Die Landschaft im Naturpark Südheide
Ein Bewohner der Landschaft: Feldhase
Treppenspeicher gehören zur Kulturlandschaft in der Südheide
An der Örtze
Biene auf der Heide
Heidelandschaft bei Hermannsburg
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